Waldreservat

Erlenbruchwald

Am Burgäschisee steht der grösste Erlenbruchwald der Schweiz. Erlenbruchwald bedeutet ein Erlenwald im sumpfigen Gebiet.

Die Schwarzerle, Pappeln und Weiden sind die einzigen einheimischen Baumarten, die ihre Wurzeln ins stehende Wasser hinein treiben können. Die Erlen in der Nähe des Ufers haben Stelzwurzeln ausgebildet, um im Übergang vom Land zum Wasser zu leben. Stelzwurzeln sind freigelegte Wurzeln mit Stützfunktionen. Durch die Absenkung 1942 sind die Stelzwurzeln sehr gut sichtbar geworden und der Boden teilweise entwässert. Die Erle darf sich nicht weiter an den See ausbreiten, weil sonst der Schilfgürtel verloren geht. Dieser ist sehr wichtig für die Reinigung des Wassers. Da sich die Erle deshalb nicht ausbreiten kann, ist ihr Standort nicht mehr sicher. Die Esche, welche ebenfalls feuchten Boden liebt, wird die Erle verdrängen.

Der ganze Erlenbruchwald auf Solothurner Seite ist seit 1992 mit der Unterstützung von pro Natura in einen Urwald umfunktioniert. Das heisst, in diesem Waldstück wird kein Holz zur Nutzung gefällt. Das umgefallene Holz bleibt liegen und verrottet. Zwei Drittel der Kleinlebewesen leben im toten Holz, was den Einheimischen und den Zugvögeln als Nahrung dient. Das Waldreservat ist ein grossräumiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

(Quelle: Textauszug Maturaarbeit Sina Grossenbacher, 2012)

Aktuell

  • Wenn Du bei uns fischen möchtest ist ein Sachkunde Nachweis Fischerei ab Jahrgang 2012 obligatorisch. Zu den SaNa-Kursen geht es hier entlang. 
  • Fischereipatente können im Volg Aeschi gekauft und bar oder mit Twint bezahlt werden.
  • bei schönem Wetter hat es während der Saison viele Besucher am Burgäschisee. Bitte denkt daran, dass auf den Stegen Fischer Vorrang haben! Abfälle gehören in die Kehrichteimer, Hunde an die Leine und mobile WC-Anlagen stehen zur Verfügung. Baden ist im Strandbad oder beim ausgewiesenen  Badeplatz auf Seeberger Seite erlaubt. Der Burgäschisee ist ein offenes Naturgewässer, schwimmen auf eigene Gefahr - kein Bademeister. Bitte nur die Grillstellen bei der Bootsvermietung und in der Grube benützen, wilde Feuerstellen sind verboten.

Wir wünschen uns ein respektvolles Miteinander und wünschen allen eine tolle Zeit am, auf und im See.

  • In letzter Zeit wird vermehrt Eigentum des Burgseevereins wie Kehrichteimer und Infotafeln rund um den See mutwillig beschädigt. Der Burgseeverein hält ausdrücklich fest, dass Sachbeschädigungen jeglicher Art nicht toleriert werden und prüft rechtliche Schritte.

Der Burgäschisee zwar ein Naherholungsgebiet, liegt zum grössten Teil jedoch in einem Naturschutzgebiet. Das bedeutet unter anderem:

  • kein Camping am See erlaubt
  • keine Schlauchboote und SUP
  • keine wilden Feuerstellen
  • nur die beschilderten, ausgewiesenen Parkplätze benutzen
  • die Stege sind keine Badestellen
  • der Schilfgürtel darf nicht betreten werden